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Die venezolanische Frau zwischen Fabel und befreiten Kämpfen in der Kolonie
„Selbst wer nie etwas von der Reformprogrammen Chávez gehört hätte, wüsste, wenn er diese Menschen trifft, dass in Venezuela die politischen Uhren anders ticken als in fast allen anderen Ländern dieser Welt“ (Wagenknecht: 2004


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Venezuela gratuliert neuer Linksregierung auf den Bahamas

Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat der neuen Regierung der Bahamas zum Sieg bei den Wahlen am 7. Mai gratuliert. Dabei war Perry Christie von der linksgerichteten Liberalen Fortschrittspartei (PLP) zum Premierminister gewählt worden.

Laut einem Kommuniqué des venezolanischen Außenministeriums gratulierte Chávez dem Politiker zu dessen "überzeugenden Sieg".

"Die Völker und Regierungen Lateinamerikas und der Karibik" könnten nun davon ausgehen, dass die neue Regierung unter Führung der PLP "die Hoffnung auf eine Zukunft in Würde und Souveränität für die gesamte Region" bestärke, heißt es in der Erklärung weiter.

Venezuela sei bereit, gemeinsam mit den Bahamas "am Aufbau einer wahrhaftigen und dauerhaften lateinamerikanischen und karibischen Unabhängigkeit" zu arbeiten.

Kurzmeldung | Bahamas | Venezuela | Politik

Deutschland baut Venezuelas Opposition auf

Diplomaten drängen innerhalb der EU auf offene Unterstützung von Chávez-Gegnern. Abgeordnete treffen in Caracas fast nur Oppositionelle

Brüssel/Berlin/Caracas. Die deutsche Bundesregierung drängt innerhalb der Europäischen Union auf eine verstärkte und offenere Unterstützung der rechtsgerichteten Opposition gegen die Regierung von Präsident Hugo Chávez in Venezuela. Bei einem Treffen der EU-Ratsarbeitsgruppe für Lateinamerika im April verlangten nach Informationen eines beteiligten Diplomaten vor allem die deutschen Vertreter eine Unterstützung der Regierungsgegner. Während sich Portugal, Polen und Frankreich für eine "diskrete" Zusammenarbeit ausgesprochen hätten, hätten die deutschen Gesandten die Meinung vertreten, dass eine Kooperation zwischen der EU und der Opposition in Venezuela "nicht vor der Öffentlichkeit verborgen werden müsste".

Nachricht | Deutschland | EU | Venezuela | Politik

Chávez nach Rückkehr aus Kuba optimistisch zu Wirtschaftswachstum

Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat sich nach seiner Rückkehr von einer Krebstherapie in Kuba optimistisch zur wirtschaftlichen Entwicklung des Landes geäußert. Nach seiner Ankunft auf dem militärischen Teil des Flughafens von Caracas sagte der linksgerichtete Politiker, dass in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum erreicht werden könne. "Die Inflation sinkt weiter und das Wachstum im ersten Quartal wird sehr gut ausfallen", so Chávez. Dies gelte vor allem im Vergleich zu der Wirtschaftskrise in neoliberal regierten Staaten.

Der Staatschef war nach einer inzwischen sechsten Strahlentherapie am frühen Samstagabend aus Havanna in Caracas eingetroffen. In einer Fernseh- und Radioansprache gab er bekannt, dass seine Krebstherapie damit abgeschlossen ist. Zuvor war Chávez von Vizepräsident Elías Jaua und Außenminister Nicolás Maduro empfangen worden.

Kurzmeldung | Venezuela | Politik | Wirtschaft

Chávez wieder zu Hause

Begrüßung durch Vizepräsident Elías JauaVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Freitag abend (Ortszeit) in seine Heimat zurückgekehrt. Seit dem 30. April hatte er sich zur weiteren Behandlung seines Krebsleidens in Havanna aufgehalten. Diese Strahlentherapie sei erfolgreich abgeschlossen worden, wie es von den zuständigen Ärzten geplant worden sei, erklärte der Staatschef bei seiner Ankunft in Caracas. Es habe neben den üblichen Belastungen durch die Behandlung keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben, die eine teilweise oder ganze Unterbrechung der Therapie erforderlich gemacht hätten, dementierte Chávez entsprechende Gerüchte.

40 Prozentpunkte Vorsprung für Chávez

Wahlkampf für ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez setzt sich fünf Monate vor den Wahlen vom 7. Oktober weiter vom Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski ab. Einer am Freitag (Ortszeit) vom Meinungsforschungsinstitut VOP Consultores in Caracas veröffentlichten Umfrage zufolge beträgt der Vorsprung des Amtsinhabers inzwischen 40 Prozentpunkte. Demnach antworteten auf die berühmte Sonntagsfrage 63,7 Prozent der Befragten, sie würde für Chávez stimmen. Nur 23,2 Prozent wollten für Capriles votieren.

Capriles Radonski klassenbewußt

Henrique Capriles RadonskiVenezuela amüsiert sich darüber, mit welcher Begründung der Kandidat der Opposition zu den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober, Henrique Capriles Radonski, am 1. Mai die Demonstration des oppositionellen Gewerkschaftsbundes CTV und der Rechtsparteien geschwänzt habe. »Ich habe daran nicht teilgenommen, weil ich Arbeitgeber bin«, sagte er auf Nachfrage eines privaten Fernsehsenders. Capriles Radonski ist Gouverneur des venezolanischen Bundesstaates Miranda.

Arbeiter demonstrieren für Chávez und die Revolution

Werbung für die Maidemonstration in CaracasAm heutigen 1. Mai demonstrieren die Arbeiterinnen und Arbeiter Venezuelas ihre Unterstützung für das neue Arbeitsorgangesetz, das Präsident Hugo Chávez am gestrigen Montag per Dekret in Kraft setzen wird. Bislang ist der genaue Wortlaut des neuen Gesetzes nur dem Staatschef selbst bekannt, jedoch handelt es sich nach Angaben der mit der Ausarbeitung der Bestimmungen beauftragten Kommission um 19.000 Vorschläge, die im Rahmen der Beratungen dem Ausschuss zugeleitet wurden. Diese stammten von allen Arbeiterorganisationen, Gewerkschaften und sozialen Bewegungen des Landes.


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